der Gedanke

Die Dinge im Leben macht man immer aus zwei Gründen: entweder aus
Liebe oder aus Beduerfniss


Die große Versprechung: wir haetten alle die Landwirtschaft verlassen, dann auch noch die
Fabriken, würden alle in der Stadt leben, wir haetten alle eine Krawatte, einen Schreibtisch, ein
Auto  ein Haus, ein Mittelklasse- Leben, dieses Versprechen ist nicht eingehalten worden, es ist
einfach nicht machbar.
Das derzeitige System kann nichts mehr geben, kann das versprochen Wohlbefinden nicht
gewährleisten. Es war ein schwerwiegender Beurteilungsfehler.  
Es ist nun Zeit, neue Wege zu schreiten. Bei den Dingen die mit Liebe gemacht werden ist eine
starke Motivation vorhanden, es gibt eine Überzeugung. Bei den Dingen die mit Gewalt gemacht
werden, muessen gemacht werden, ohne dass man sie kommens sieht, sie muessen jetzt
gemacht werden. Diese Schritte “nach Hinten” fallen schwer für alle, die nicht damit gerechnet
haben. 
Diejenigen, die schon seit langen einen eher nüchteren Lebes-Stil angewandet haben  und
versuchen mit weniger auszukommen, weniger Zeit fuer die Arbeit, weil das Geld, was man dabei
verdient nicht so wichtig ist um das Leben zu erleichtern, diejenigen, die bereits das Problem
weniger zu konsumieren angegangen sind, freier sein wollen, die nicht unbedingt soviel arbeiten
wollen, aber nur soviel man braucht und fuer die dazu noetige Zeit, diese Personen haben es viel
leichter. 
Neue Gebäude bauen ist nicht mehr möglich, es gibt keinen Platz mehr, man muss die alten
Gebäuden  zurückgewinnen, die nur darauf warten, unter anderem hilft es  auch Erdrutsche und
Einstürze, die wir taeglich ansehen muessen, zu vermeiden. Es ist noetig die Energie in einer
anderen Art und Weise zu produzieren, weil die Häuser nicht mit Energie aus fossilen Brennstoffen
gespeisst werden muessen, das Wasser muss recycelt  werden und nachhaltig angebaut werden.
Es gibt viele Dinge zu tun.
Für mich war es nicht ganz einfach, habe 20 Jahre gearbeitet und hatte auch eine anständige
Karriere, Sohn von Gastarbeiter, ursprünglich Bauern, habe es bis zum Industrie-Manager
gebracht. Hatte Glück, und dafuer mich hart eingesetzt, habe an der Hypothese geglaubt hart zu
arbeiten und an den weit verbreiteten Wachstum mitzuwirken. Irgendwann habe ich einfach
realisiert, dass die Dinge nicht so sind, arbeitete viel, in der Tat fast ausschließlich gearbeitet, die
Zeit die fuer mein Leben wichtig war, war nicht mehr da. Das verdiente Geld brauchte ich nicht
mehr, damit haette ich nur unnötigen Gegenstände gekauft, mein exorbitanten Lebensstil finanziert
oder  Medizin gekauft um die negativen Auswirkungen zu kurieren, die die Umgebung auf mich
und meiner Familie hatte. Dieser Lebensstil  erzeugte kein Wohlbefinden mehr, man muss einfach
rechnen : “ Was tue ich? Fühle ich mich gut? Bin ich glücklich? ” . Meine Meinung ist, dass das
Leben ein Rezept ist und ein gutes Rezept wird nie mit nur einem Zutat gemacht, es wird vielen
Zutaten gemacht,  gut gemischt und im Gleichgewicht, aber dies ist nur meine Meinung. Ganz
einfach die Dinge, waren nicht mehr so.
Jedes Mal, wenn ich etwas kaufe bildet sich einer Knechtschaft. Da die Dinge, die mich glücklich
machen, andere sind, stelle ich mich auch vor das Problem, Holz hacken um mich zu heizen oder
die Lebensmittel die wir essen zu produzieren und konservieren. Dieser Aufwand, war nicht zu
vermeiden, in der Tat, war es gewuenscht weil es war nicht vorhanden in einem komfortablen
Buero in Mailand oder in ein Haus, welche Tonnen von Erdoel pro Jahr verbrauchte. Dieser Leben
ohne koerperlicher Aufwand war nicht so lebenswert. Vielleicht muss man im Leben ein bisschen
körperliche Anstrengung haben, es hilft die Verbindung mit der Realität zu behalten. Es war möglich, mein Leben zu ändern, es genügte wenig auszugeben und den Verbrauch zu
reduzieren, in Gebiete zu leben wo die Häuser preiswerter sind und sie mit eigener harten Arbeit
und Einfallsreichtum bequem machen zu koennen.
Weniger arbeiten, mehr Zeit für sich selbst, können weniger Dinge gekauft werden (weil die
anderen selbst gemacht werden), so trotz man die Verdienste sich gesenkt haben, kann man
einen guten Lebenstil halten. Wenn man mehr Freizeit hat, kann man auch lernen viels selbst zu
produzieren.
Produziere selbst die meisten der Dinge, die ich esse, und ich kann noch viel mehr tun, weil ich
gerade erst am Anfang bin. All dies ist der Beginn eines neuen Lebens, habe es manchmal
schwer, im Laufe der Zeit werde ich es  lernen besser zu tun, aber es ist nicht unmöglich.
Das was selbst produziert wird, kann getauscht werden, manchmal kann diese Form des
modernen Tauschhandel nachbarschaftliche Beziehungen stärken und hilft die  Objekte oder
Konsumgüter die unser Leben zu füllen mit etwas weniger Gier zu sehen.
Das einzige moegliche Leben ist nicht dies was uns aufgezwungen wird, es ist nicht der in
Grosstaedte, Arbeiten zu tun die oft nicht aus Leidenschaft gewählt worden sind, Geld zu
verdienen auf der Suche nach Sicherheiten. Wie kann man  Sicherheiten suchen in einem Leben
wo die  einzige Gewissheit ist, dass wir dann im Alter sterben? Wenn ich die Arbeit wechsle, werde
ich frueher sterben? Auch ich werde alt sterben aber in der Zwischenzeit habe ich versucht mein
bestes Leben zu leben. Das sind Ängste propagiert vom Systems: wenn ich aufgebe bin ich
aufgeschmissen,  wenn ich das System verlasse komme ich nicht mehr herein.
Die seltenste Ware im Umlauf ist die Zeit, die Zeit hat einen Merkmal, sogar Geld kommt und geht,
die Zeit geht und sonst nichts, sie kommt nicht.
Von morgens bis abends werfen wir Zeit weg, und das das ganze Leben lang, in unwesentlichen,
Dingen um unser Leben original und authentisch wie möglich zu gestalten, wir leben und bewegen
uns in Schachteln ( Box)  Zuhause- Auto -Buero- Auto -Zuhause, als ob die Zeit niemals ausgeht
und der Moment, wo man die richtigen Sachen machen muss, noch warten kann. Dieser Moment
wird niemals kommen, weil dieser moment heute ist.
Seit dem ich nicht mehr taeglich ins Büro gehen muss, wo ich mit Weniger leben kann,  versuche
ich meine Zeit optimal zu nutzen. Lebe anders  und ich fühle mich viel besser, habe so viele
Projekte, so viele Träume zu verwirklichen, die Zeit die ich zur Verfügung habe ist für all diese
Träume, es ist alles für mich und meine Lieben, es ist alles für die Menschen die ich liebe.


“ Casale il Baronetto ”


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